MdB Sandra Stein besucht Marsberg: Austausch zu Windkraft, Wirtschaft und Ehrenamt
Zu einem ersten Kennenlerntermin besuchte die Bundestagsabgeordnete Sandra Stein die Stadt Marsberg und traf sich mit Bürgermeister Matthias Koch zu einem offenen und konstruktiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklungen im Bereich der Windenergie im Stadtgebiet. Dabei wurde erörtert, welche Auswirkungen der Ausbau der Windkraft auf Marsberg hat und ob die vorhandenen Potenziale künftig noch stärker als Standortvorteil für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt genutzt werden können. Beide Seiten waren sich einig, dass die Energiewende Chancen für die Region bietet, zugleich aber auch die Interessen von Wirtschaft, Bevölkerung und Naturräumen sorgfältig berücksichtigt werden müssen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Unternehmens WEPA, das als energieintensiver Industriebetrieb vor besonderen Herausforderungen steht. Das Unternehmen setzt seit Jahren konsequent auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Vor Ort informierte sich Sandra Stein über die Bestrebungen des Unternehmens auf energetische Unabhängigkeit und zur nachhaltigen Gestaltung von Produktionsprozessen. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie haben.
Den Abschluss des Besuchs bildete ein Termin im Marsberger Ortsteil Meerhof am Walderlebnispfad. Das durch großes ehrenamtliches Engagement entstandene Projekt hat sich zu einem überregional bekannten Freizeit- und Erholungsangebot entwickelt und zieht Besucherinnen und Besucher weit über die Stadtgrenzen hinaus an. Gleichzeitig wurde vor Ort die Sorge thematisiert, dass Windkraftanlagen in direkter Nachbarschaft die Attraktivität des Erholungsgebietes und damit die Anziehungskraft des Angebots beeinträchtigen könnte.
Der Besuch zeigte die unterschiedlichen Perspektiven auf die Energiewende in Marsberg: von den Chancen für den Wirtschaftsstandort über die Anforderungen der Industrie bis hin zu den Auswirkungen auf Freizeit, Tourismus und Ehrenamt. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass der Dialog fortgesetzt werden muss, um tragfähige Lösungen für die Zukunft der Region zu entwickeln.
„Der offene und konstruktive Austausch hat gezeigt, wie wichtig es ist, die verschiedenen Interessen vor Ort miteinander ins Gespräch zu bringen“, lautete das gemeinsame Fazit des Besuchs.

Walderlebnispfad Meerhof: v. l. n. r.: Alfons Kleffner, Ortsbürgermeisterin Nina Stolte, MdB Sandra Stein, BM Matthias Koch, Hans-Josef Dülme, Ludger Kriener, Marie-Theres Hüsken (wissenschaftliche Mitarbeiterin von Fr. Stein).

WEPA: v. l. n. r.: WEPA Benjamin Graute, BM Matthias Koch, WEPA Frank-Peter Folcz, MdB Sandra Stein, WEPA Werkleiter Marc Radomski, Marie-Theres Hüsken (wissenschaftliche Mitarbeiterin von Fr. Stein)

Rathaus: Eintrag in das „Goldene Buch“: Sandra Stein MdB und BM Matthias Koch





